So ein Arschloch!

So ein Arschloch!

Die ganze Nacht haben wir gekuschelt, ich bin Frauchen nicht ausgewichen und wollte nur ihre Nähe haben. Mir fehlt das derzeit über die Nacht, so habe ich mich ganz fest an mein Frauchen gekuschelt. Frauchen! Das war so schön heute Nacht, sowas müsste es öffters geben!

Heute morgen wollte Frauchen früh aufstehen, da sie mit mir gegen 09:20 Uhr spazieren wollte, da sie noch etwas abzugeben hatte. Auch heute morgen gelang es ihr nicht, um 7 aufzustehen. Sie schaffte es gerade mal gegen 08:15. Was nicht heißt, das das auf Dauer so schwer ist, sondern einfach, weil es ihr zu Zeit nicht so toll geht. Frauchen machte sich fertig, schnappte den Rucksack, zog mir meinen Mantel an und los ging es. Wir sind durch den Stadtgarten gelaufen, dann etwas an der Hauptstraße und nach dem Frauchen was ein geschmissen hat, sind wir wieder über den Park nach Hause gelaufen. Auf dem Nachhauseweg, 5 Minuten noch bevor wir zu Hause angekommen sind, kam uns ein Mann entgegen, der von weitem schon richtig energisch, leicht aggressiv rufte „Hallo, Hallo, Hallo“ Frauchen schaute sich um, sie konnte zuerst niemanden erkennen, bis wir ein Stück weiter liefen und der Mann nun mittlerweile schreite: „Gehen sie zurück, wechseln sie die Straßenseite!“ Frauchen verstand die Welt nicht mehr, der Mann fuchtelte wie blöde, dass Frauchen tatsächlich mit mir die Straßenseite wechselte. Dann sah sie, dass er einen Schäferhund hatte. Sie rief zu ihm hinüber, „Was soll das, Sie hätten doch einfach die Seite wechseln können. Warum ich?“ Der Mann zeigte ihr den Vogel, und wusch mit der Hand im Gesicht. Der Mann schrie zurück „Sie sind doch nicht mehr knusper, mein Hund verträgt sich nicht mit anderen.“ Frauchen war leicht gereitzt, das kommt auch von zu wenigem Schlaf und sagte zu ihm: „Dann dürften Sie nicht mit ihrem K…. auf die Straße/ins Öffentliche. Solche Hunde haben hier nix zu suchen. Sie haben ihren Hund nicht unter Kontrolle!“, sagte Frauchen. Sie lief ein Stück weiter und wollte den Zebrastreifen mit mir überqueren, dabei blieb der Mann mit seinem unsozialverträglichem Hund immer noch genau da stehen, wo er Frauchen wegbrüllte. Frauchen sagte erst höflich, aber dann, weil es der Mann immer noch nicht kapierte, dass er doch endlich mal weiter laufen soll, denn wir möchten die Straße überqueren. (Weiter vorne wäre nicht möglich gewesen, da ein Kreisel kam und dies daher sehr schwer möglich wäre anders die Straße zu queren.) Der Mann zeigte erneut den Vogel, was Frauchen erst recht aus der Fassung brachte. Sie sagte erneut: „So was unsoziales, solche Hunde gehören nicht in die Öffentlichkeit! Ist gefährlich für andere Hunde und Menschen, insbesondere für Kinder!“ Dann sind wir über den Zebrastreifen gelaufen, der Mann zeigte weiter den Vogel und wir verschwanden auf der anderen Seite. Der Mann war zwar behindert, das konnte man ihm ansehen, aber er hat doch noch lange nicht das Recht, andere anzuschreien, nur weil er einen Hund hat, der nicht sozialverträglich ist. Warum hat er nicht die Seite gewechselt???? Meine Güte. Frauchen war noch immer wütend, denn sowas haben wir noch nie erlebt. 

Als wir zu Hause angekommen sind, gab es das nachgeholte Frühstück für mich und mein Frauchen. Frauchen hatte sich inzwischen wieder beruhigt und kann nur den Kopf schütteln. Anschließend kuschele ich mich wie die ganze Nacht an Frauchen. Frauchen wickelte mich dazu in einem breiten Handtuch ein und setzte mich auf ihren Schoß. Frauchen recherchierte noch ein bisschen, machte noch ein paar Kleinigkeiten am PC und streichelte mich immer wieder. 

Am Nachmittag als Frauchens Mutter nach Hause gekommen ist, gab es das zweite Essen. Anschließend sind wir kurz einkaufen gefahren. Darauf hin sind wir noch eine kleine Runde gelaufen, als wir wieder zu Hause waren, habe ich mich in mein Körbchen gelegt. 

Am Abend schauten wir noch einen DVD-Film, anschließend sind wir ins Bett. 


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