Rund um die Rasse

Rund um die Rasse

West Higland White Terrier

Lebenserwartung: 12 bis 20 Jahre
Herkunft: Schottland
Farbe: weiß oder schwarz
Temperament: tapfer, freundlich, konzentriert, aktiv, zäh, eigenständig, mutig,  fröhlich, wachsam, selbstbewusst mit oft mal eigenem Kopf, liebenswürdig, ausdauernd, kinderlieb, jagdfreudig, schmuse bedürftig
Fell: reinweiß, haart nicht, doppeltes Haarkleid, sehr pflegeintensiv
Verwendung: Jagdhund, Familienhund (auch mit Kindern)
Haltung: braucht Familienanschluss, gute Erziehung, ausgiebige Spaziergänge, geistige Auslastung

Gewicht:
Weibchen: 6–8 kg,
Männlich: 8–10 kg

Größe:
Weibchen: 23–28 cm,
Männlich: 25–30 cm

1907 wurde die Rasse vom englischen Kennel Club anerkannt und bereits 1910 wurde der erste West Highland White Terrier in das damalige deutsche Terrierzuchtbuch eingetragen. Danach fristete die Rasse jahrelang ein Schattendasein, bis Mitte der 70er Jahre ihre Popularität auch in Deutschland rapide anstieg, ein Trend, der sich heutzutage allerdings nicht mehr weiter fortzusetzen scheint.

Der West Highland White Terrier, liebevoll auch Westie genannt, wäre ohne einen tragischen Unfall wohl nie so gezüchtet wurden. Es heißt, dass Malcolm (1837-1930), seinen Cairn-Terrier versehentlich bei einer Jagd erschossen haben soll, da er ihn auf Grund seiner braunen Farbgebung für ein anderes Tier hielt. Von da an wollte er nur noch weiße, gut erkennbare Jagdhunde züchten.

Ein Westie ist nicht feindselig, im Normalfall auch anderen Hunden gegenüber nicht. Dennoch kann es passieren, dass er sich mutig in Dominanzkämpfen versucht, selbst größeren Hunden gegenüber. Eine gute und schon ab dem Welpenalter begonnene Sozialisierung ist also wichtig.

Entspricht man seinem Bewegungsdrang, kann er ohne Weiteres in einer Stadtwohnung gehalten werden. Er ist der ideale Hund für aktive Menschen und auch Familien mit Kindern und möchte am liebsten überall dabei sein.

Woran man den West Highland White Terrier erkennt
Doppeltes Haarkleid. Das Deckhaar besteht aus ca. 5 cm langem, harschem Haar ohne jegliches Zeichen von Locken. Unterwolle pelzartig, kurz, weich und dicht. Offenes Haar äusserst unerwünscht. Den West Highland White Terrier erkennt man an seiner eher kleinen, aber kräftigen Statur, dem weißen Fell, das er vor allem auch im Gesicht sehr üppig trägt, der schwarzen Stupsnase und seiner aufgerichteten Rute. West Highland White Terrier gelten als aktiv, robust, mutig und unerschrocken. Der „Westie“ kann charmant sein, ist meistens fröhlich und durchaus selbstbewusst und pfiffig.

Vorfahren des West Highland White Terrier
Seine Vorfahren waren schottische Jagdterrier. Die schneeweiße Fellfarbe konnte man bei der Jagd hervorragend erkennen und die Hunde so von den Beutetieren unterscheiden.

Die Stärken der Hunderasse
West Highland White Terrier sind sehr sozialverträglich und kommen mit anderen Hunden sehr gut aus. Außerdem geht ihnen auch bei langen Spaziergängen selten die Puste aus.

Das mögen die Hunde besonders gern
Ein gemütliches Zuhause, egal ob Haus oder Etagenwohnung. Allerdings brauchen die Tiere viel Bewegung – ganz gleich, wo sie wohnen.

Das mögen sie gar nicht:
Immer auf dem Sofa hängen oder gar in Taschen herumgetragen werden. Denn auch wenn viele das denken: Terrier sind keine Schoßhündchen! Die Tiere haben viel Kraft, möchten sich bewegen und neue Dinge sehen.