Frauchen du bist doof!

Frauchen du bist doof!

Heute Nacht konnte ich nicht wirklich schlafen… Ich schlenderte durch den Raum, legte mich bei Frauchen auf der Decke ab, lief wieder umher, legte mich wieder zu Frauchen usw. Das ging die ganze Nacht. Ich kuschelte mich unter Frauchens Decke, die sie für mich angehoben hatte. Mich störte es nicht, unter der Decke zu liegen und zu schlafen. Normalerweise stehe ich immer wieder auf und mache die Biege, aber heute Nacht hatte es mich nicht gestört. Auch heute Morgen wanderte ich ab und zu unter Frauchens Decke. Frauchen konnte genauso wenig wie ich schlafen. Heute morgen, nach dem wir aufgestanden sind, frühstückten wir gemütlich. Anschließend trainierten wir eine kleine Runde.Gegen 12 Uhr kam mein Frauchen in ihre Kreative Phase. Sie wollte noch bevor wir nach Hof fahren mir die Haare etwas sturzen. Gesagt getan. Frauchen baute den Tisch auf, legte die Unterlage und ein Handtuch drüber, steckte den elektrischen Haarschneider in die Steckdose und legt den Kamm und die Schere zurecht. Nun musste ich daran glauben. Sie nahm mich, setzte mich auf das Handtuch und fing an, mit der Schneidemaschine meine Haare zu kürzen. Frauchen gab sich echt viel Mühe, doch sie hatte an den Beinen keinen Aufsatz verwendet, so hatte sie mir die Beine komplett abgeschoren. Man sehe ich jetzt doof aus. Frauchen störte sich erst gar nicht dran und machte weiter. Gegen 13:15 Uhr hörte sie entsetzt auf und sah sich ihr Werk an. Eigentlich wollte sie doch gar nicht so viele Haare von mir abschneiden…. Das sieht richtig doof aus. Danke Frauchen, du hast meine Frisur verhunst, wie soll ich da denn bitteschön noch auf der Straße gesehen werden? Ich fasse es nicht. Frauchen räumte alles wieder beisamen, machte alles sauber und setzte sich erschöpft hin. Sie grübelte und überlegte, was sie nun machen kann, denn bald ist die Woche vorbei und wir fahren ja schon am Sonntag los. Gegen 14 Uhr richtete Frauchen das Mittagessen, denn ihre Mutter kommt demnächst von der Arbeit nach Hause, dies klappte. 

Gegen 17 Uhr fuhren wir auf den Friedhof, dort halfen wir Frauchen´s Mutter beim Grab-herrichten. Mein Frauchen hatte mir zum Glück etwas angezogen, so verschnitten ich bin, geht ja mal gar nicht. Eins muss ich ihr lassen, mein Gesicht und mein Oberkörper hatte sie nicht verschnitten. Nur die Beinchen und den Po. Ich habe auf Frauchen aufgepasst und habe sie verteidigt. Für mich war es recht ungewohnt und gruselig. Zum ersten Mal auf einem Friedhof. Frauchen rief nach langen hin und her einen Frisör an, der noch diese Woche kurzfristig Zeit hat an und machte ein Termin aus, mich nachzuschneiden und mich auszubessern. Ohweih. Nach dem sie endlich fertig waren, sind wir wieder nach Hause gefahren. Zu Hause haben wir noch etwas trainiert und gespielt. Heute war auch recht lang und viel Aufregung angesagt. Da heute nichts im Fernseher läuft, hörten wir noch ein bisschen Musik und ließen den Abend ausklingen.


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