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Nach langen hin und her.

Nach langen hin und her.

Nach langen hin und her habe ich mich beschlossen hier weiter zu schreiben, die schönste Tageserinnerungen zu verewigen. Allerdings denke ich, dass ich in Zukunft einige Beiträge verschlüsseln werde, diese dann von einem Passwort hinterlegt wird. Dieses Passwort kann gerne bei mir angefordert werden.  Gerne über das Kontaktformular oder unter der E-Mail info@sophie-vdb.de 

Ich danke allen treue Leser und auch die, die auf unsere Seite stehen. Aber nun kam das Team tatsächlich zu diesem Entschluss, das nicht alle Beiträge öffentlich gestellt werden. 

 

Vermittlung Truman

Vermittlung Truman

                       Vermittlungsausschreibung meines Pflegehundes

 

Ich bin der kleine Truman (Rüde), ich bin ca. 7 Monate jung, ziemlich verspielt und anhänglich. Ich bin seit Mitte Oktober auf meiner Pflegestelle, dort habe ich mich gut eingelebt und bin überglücklich, eine Familie zu haben. Meine Pflegefamilie besteht aus 2 Erwachsene und einen Spielkammeraden. Meine Spielkameradin hat mir nun schon einiges beigebracht, so lernte ich innerhalb wenige Tage auf die Hundetoilette zu gehen. Manchmal geht noch etwas daneben, aber ich werde immer besser, sagt mein Pflegefrauchen. Nun suche ich eine Endstelle bis an mein Lebensende, meine Endstelle sollte in etwa so aussehen: Einen Garten zum Toben, ein Frauchen oder ein Herrchen mit viel Hundeerfahrung, denn ich bin ein kleiner Stürmer frech und ausgelassen, an das ich mich bedenklos ankuscheln kann,  ein Vierbeiniger Spielkamerad und ganz viel Zuneigung. Mein Pflegefrauchen wird sich das ganz genau vorher anschauen, denn sie weiß was ich brauche und was für mich gut ist. Des Weiteren möchte ich mit meinem Pflegefrauchen auch auf meiner Endstelle in Kontakt bleiben, daher werde ich nur im Umkreis Mosbach von 25 Kilometer vermittelt. Dafür sollte meine Endstelle Verständnis haben. Meine Pflegemutter ist mir sehr ans Herz gewachsen, auch sie zeigt mir, dass ich einen tollen Platz verdient habe. Mit mir kann man viel Spaß haben, dennoch brauche ich auch eine konsequente Erziehung, denn ich probiere gerne viel aus und weiß auch nicht immer, was für mich gut ist oder eben schädlich ist. Auch sollte man zu mir noch wissen, dass ich sehr sehr ungerne alleine bin, das alleine sein macht mir Angst, bringt mich zum Weinen und ggf. auch dazu etwas zu zerstören. Wenn Du also ein Bürojob oder ein Job hast, wo du mich mitnehmen kannst, oder ein Vierbeiniger Artgenossen (Hund), dann würde ich sicher zu dir passen. Mein Pflegefrauchen nimmt mich mit auf die Arbeit, oder ich bleibe mit der Spielkameradin zu Hause, entweder mit dem zweiten Frauchen oder eben mit dem Hund allein.
Sehr gerne würde ich auf dem Hundeplatz Agility machen, das kenne ich schon von hier. Natürlich darf ich noch nicht alles machen, da ich sehr jung bin und mein Körper noch im Wachstum ist, aber den Tunnel, die Wippe und den Steg finde ich jetzt schon sehr toll und mache dies mit Vergnügen. Mein Pflegefrauchen kann dazu dann gerne mehr erzählen, da sie sich sehr gut auf diesem Gebiet auskennt und weiß, wo man hier in der Umgebung am besten trainieren geht und wo nicht 😉

Wenn ich also dein Herz erweckt habe, freue ich mich von dir zu lesen!

Schriesheim

Schriesheim

Heute morgen ging es gegen 08:00 Uhr nach Schrießheim auf den Tunnel-Cup. Mit gepacktem Sach haben wir den Hundeplatz dort betreten. 

Frauchens Mutter, Frauchen, Truman und ich sind zunächst bei der Anmeldung gelandet. Dort sind wir Rund 10 Minuten festgestanden, da die Personen den kleinen Truman bewunderten. Lange Gespräche, viele Fragen, dennoch ein sehr entspanntes und tolles Klima dort. Nach den Gesprächen sind wir an den Platz und haben unsere Klappstühle aufgebaut. Anschließend war Begehung. 

Als wir am Start waren, war ich wieder voll dabei. Voll im Eifer und voll konzentriert. Frauchen gab mir mein Startsignal, ich fing an zu rennen und zu rennen. Tunnel 1,2,3 usw. Mit viel freunde sauste ich durch den Parcours. Null Fehler, eine super Zeit, was will man mehr? Wir durften uns nach unserer super Runde zwei Stunden ausruhen, da noch viele Starter vor uns kamen und noch eine sehr lange Mittagspause dazu geschoben kam. Nach der Pause durfte Frauchen den Parcours erneut begehen, da er für das Jumping neu gestellt wurde. Als wir dann endlich an der Reihe waren, drückte mein Darm sehr, was Frauchen nicht ahnen konnte. Trotz all dem habe ich eifrig auf mein Startzeichen gewartet.

Nach 2 Tunnel´s passierte es dann. Ich achtete nicht auf Frauchens Zeichen, rannte in den falschen Tunnel und wir bekamenein dis. Frauchen hat das nebenher gesehen, das die Richterin uns ein dis gegeben hatte. Dennoch machte Frauchen weiter. Am Ziel angekommen war ich sehr erleichtert und setzte mich nieder. Frauchen war nicht so ganz begeistert, aber was solls? Frauchen zog eine Tüte, hebte meine Hinterlassenschaft auf und lief zurück an den Stuhl. 

Bei der Siegerehrung sind die Besten drei platziert worden, erst kamen die Gruppe „lage und middi“ dran, danach „smal“. Wir belegten trotz der Disqualifikation in der letzten Runde den 2 Platz. Den ersten Platz ging an ein Paar, das in der ersten Runde ein dis hatte, allerdings bei der zweiten Runde ein paar Sekunden besser war, als wir. 

Wir nahmen den 2 Platz sehr gerne entgegen, verabschiedeten uns und fuhren auf den Eberbacher Apfeltag zum Abschluss. Truman und ich sind beide an der Leine 

mitgelaufen, Truman kannte es bisher noch nicht, in so einer großen Menschenmenge zu laufen, dennoch fühlte er sich durch mich sicherer, so hatte er nur noch wenige Angst. Durch den Markt sind wir recht schnell gelaufen, dieses Jahr hat es uns dort nicht so gefallen. Deshalb sind wir auch früher nach Hause gefahren. 

Daheim war nur noch extrem Entspannung angesagt.  Frauchen legte ihre Koffermatratze aus, so konnten wir (Truman und ich) uns an Frauchen herankuscheln. 

 

Der dritte Tag…

Der dritte Tag…

Heute ist Truman schon den dritten Tag bei uns, Frauchen findet den kleinen Kerl ganz schön putzig, weiß aber das sie ihn nur zur Pflege hat. Ich komme mit Truman so einigermaßen zurecht, oft habe ich meine Grenzen gezeigt, wenn er mich genervt hatte, aber ganz in allem finde ich ihn schon ganz okay. Heute waren wir zuerst in Heilbronn, anschließend machten wir noch eine Vorkontrolle und dann fuhren wir nach Böttingen . In Heilbronn selbst wurden wir (ich und Truman) bewundert, viele haben mit uns gesprochen und so sind wir auch nicht wirklich voran gekommen. Bei der VK ließ Truman aber keine Ruhe, er wollte immer wieder mit dem Hund dort spielen, doch das ginge nicht. Ich konnte

 mich ja benehmen, er kann es noch nicht. Ein kleiner Wirbelwind eben. lach.

In Böttingen angekommen, zog ich schon sehr heftig aus dem Auto heraus, da ich es dort liebe. Truman war zum ersten Mal dabei. Bis sie ihn angeleint hatte, war ich schon ein Stückchen in Richtung

 Aussichtsplatte unterwegs, zumindest deutete ich den Weg an. Als Truman aus dem Auto war, wollte er zunächst nicht laufen. Er gähnte und japste. Frauchen blieb aber hartnäckig und forderte ihn auf, endlich loszulaufen. Nach ein paar Minuten Überredungskunst hatte er wohl freunde daran gefunden. Er lief nun plötzlich freudig voran. Noch gut 10 Minuten vor der Aussichtsplatte fing er erneut an, stehen zu bleiben, zu japsen und zu gähnen. Man, er ist doch noch so jung (6 1/

2 Monate), was hat er für ein Problem? Naja, er ging dann wieder weiter, da Frauchen ihn mit Leckerreien erneut aufgefordert hat. An der Aussichtsplatte angekommen haben wir eine neue Bank erspäht. Die Bank hatte sogar einen Namen. Sie heißt Heidi. Frauchen fand die Bank sehr

 ansprechend, nahm Truman und mich mit auf die Sitzbank. Als Frauchen genug von der Aussicht genossen hatte, und ihre Bettschwere immer stärker wurde, entschied sie sich kurzer Hand, sich auf die tolle neue Bank zu legen. Sie war ja groß genug, das wir zu dritt alle drauf passten. Frauchen schlief tief und fest ein, es dauerte mindestens eine Stunde bis sie wieder aufgewacht ist, denn es wurde langsam frischer und ihr Rücken hatte sic

h durch die harte Holzbank verstreift. Langsam machte sie sich auf den Weg, sich wieder aufzurichten und zu strecken. Truman lag immer noch ganz entspannt, als ich schon längst wieder auf Entdeckungstour ging. Frauchen machte noch ein paar schöne Bilder von der Bank und der Aussicht, dann liefen wir den Rest der Runde zu Ende. Truman lief nun etwas besser mit, ich freute mich des Lebens und war überglücklich, mit meinem Frauchen und dem Pflegi unterwegs zu sein. Auch wenn mich Truman öfters mal ärgert, ich finde ihn doch super. Auf dem Rückweg kamen wir noch an 2 Pferde vorbei, die gerade von zwei Mädels geputzt und gestriegelt worden sind, Truman fing an zu bellen, ich bin ganz ruhig geblieben, spitze aber die Ohren. Anschließend sind wir noch bei den Rindern vorbei gelaufen, diese begutachtete Truman mit voller Interesse. Er wollte sich neugierig diese unbekannten Getiere annähern um dies genauer zu erkunden. Aber er hatte Respekt und etwas angst vor den Rindern deshalb hielte er sich zurück und schaute wie ich mich verhalte. Und zu guter letzt sind wir an einem großen Hund mit dessen Frauchen, die unter dem großen weiten Baum saß, vorbei gekommen. Truman hielte sich ziemlich zurück, hatte jedoch eine etwas große Klappe. Ich bin schnell an dem Hund vorbei, bis Frauchen mich zurückrief. Wir unterhielten uns ein bisschen mit dem Besitzer, ich spielte mit dem Hund, Truman näherte sich etwas und beschnüffelte gemeinsam den 10 Jahre alten großen dunkelbraunen Hund. Er reagierte gelassen und freudig, dennoch fand Frauchen das ein bisschen unangenehm, da wir Truman noch nicht so gut kennen. Aber alles in allem, es hatte wunderbar geklappt. 

Am Auto angekommen, sind wir nach dem langen und sehr anstrengenden Tag nach Hause gefahren. Zuhause machten wir noch ein Tee,  für uns Vierbeiner gab es noch ein kleinen Abendsnak, dann legten wir uns ins Wohnzimmer und schauten einen Film an. Frauchen schlief mit uns 

Arm in Arm ein. Sie war heute wirklich richtig müde und erschöpft. 

Truman ist eben noch ein Baby, das viel Aufmerksamkeit braucht und in der Nacht nicht immer durchschläft. So kommt´s eben, dass sie etwas unausgeruhter ist. Aber trotz allem, er hat sich gut bei uns eingelebt, fühlt sich wohl und denke das es von Tag zu Tag immer besser wird. 

Der Tag ging wie im Fluge herum, hier noch ein paar Bilder von heute: 

 

 

wie lieb ich gucken kann 😉 

Welcome to Germany

Welcome to Germany

Seit einigen Tagen ist Frauchen etwas aufgedreht, sie freut sich schon tierisch auf unseren Pflegehund, der heute bei uns einziehen darf, zumindest vorübergehend. Heute morgen um 09:00 Uhr wusste sie immer noch nicht, wann und wo sie Truman abholen konnte, das ließ sie etwas aus der Bahn gleiten, da sie auch etwas planen musste. Sie schaute immer mal wieder aufs Handy, machte nebenbei im Haushalt einiges, musste noch ein bisschen aufräumen und ging noch einkaufen. Nach langen hin und her klingelte das Telefon um 14:30 Uhr. Nun, der offizielle Plan stand ja schon, dass wir ihn in Ettlingen holen müssen, aber das wäre einfach zu weit. Letztendlich einigten wir uns auf Leonberg, da der Transporter dort eine Stunde früher ankommt, so ist das für uns, bzw. Frauchens Mutter auch etwas besser, da sie am Abend noch weg wollte. Gegen 18 Uhr holten wir den Hund dann in Leonberg ab, alle die dort ihren Pflege oder Endstellenhund abholten, waren sehr gespannt und erwartungsvoll. Auf der Handyapp konnte man genau verfolgen, wo der Transporter gerade fährt, und wie lange er in etwa noch zum Standort braucht. Mein Frauchen übernahm die Kontrolle auf das Handy zu schauen. Als sie meinte, dass es nur noch zwei Minuten dauert, suchten die anderen Beteiligten ihre Sachen für den Empfang zusammen. 

Alle schauten gespannt, von welcher Richtung wird er wohl kommen? Von rechts? von links? Frauchen bemerkte den Transport als erste, ab da ging es dann ganz schnell. Der Transporter parkte, dann wurden die einzelne Hunde aus dem Wagen geholt und an den Empfänger ausgegeben. Frauchen war allerdings die letzte, die ihren Schützling bekommen hat. Jeder Hund der Ausgeliefert wurde, wurde direkt in die Autobox von dem Transportfahrer gebracht. Der Hund durfte erst zu Hause aus der Box, im Haus. 

Frauchens Mutter überreichte noch eine große Tüte mit Ess und Trinken für die Fahrer, dann verabschiedeten wir uns und fuhren nach Hause. Der kleine Truman jaulte die ersten 5 Minuten im Auto, dann gab er aber eine Ruhe. Die Autofahrt verlief gut, es gab kein Stau noch ein Unfall oder eine Behinderung. Wir sind gut zu Hause angekommen. Anschließend ließen wir den kleinen Truman im Haus aus der Box. Er traute sich zu erst nicht, machte langsame schritte nach vorne und schaute mit seinem Köpfchen heraus. Als er mich dann gesehen hatte, kam er langsam auf mich zu und begrüßte mich. Frauchen gab ihm und mir direkt etwas zu fressen, er hatte anscheinend einen Bärenhunger. 

Truman kuschelte sich an mein Frauchen, suchte sich ihre Nähe und schlief friedlich auf ihrem Schoß ein. Ich musste zwar ein bisschen zurückstecken, aber wurde dennoch immer gekrault. Die erste Nacht in Deutschland für Truman stand nun an. 

Erstes Turnier (inoffizell)

Erstes Turnier (inoffizell)

Heute ging es ganz früh los, denn wir haben einen Turnierstarterplatz in Grünstadt. Der Wecker klingelte gegen 05:30 Uhr, Frauchen bewegte sich langsam aber zielgerecht in Richtung Bad. Gegen 06:30 Uhr ging es los, sie hatte alles am Vortag gepackt und gerichtet, heut morgen mussten wir nur noch das ganze in das Auto verladen. 
Nun ging es auf die Reise in das Rheinlandpfälzische Grünstadt. Dort angekommen hatte Frauchen uns direkt angemeldet, dann suchten wir uns einen Platz, an dem wir unser Zeug aufbauen konnten. Die Klappstühle, meine Box, ein Schirm und eine kleine Ablage. Zunächst schauten wir den anderen zu, bis Frauchen zur Begehung auf den Platz durfte. Anschließend mussten wir erneut warten, bis wir als Startnummer aufgerufen worden sind. Der erste Durchlauf lief super, zwar waren die Slalomstangen etwas mies, aber ja, was will man machen, wenn man sich falsch gemeldet hat und man sich nicht kurzfristig ummelden konnte. 

Als wir unsere erste Runde im Parcours gut absolviert hatten, wurde Frauchen noch darauf hingewiesen, dass sie bei der nächsten Runde, da es immer zwei Läufe des gleichen Parcous gibt, bitte noch das Hindernis 5 mit mir bewältigt, da wir dies vergessen hatten. Die zweite Chance, also die zweite Runde verlief eigentlich sehr gut, besser als die erste und Frauchen hatte auch darauf geachtet, dass sie die Nummer 5 diesmal nicht vergisst. Dann durften wir wieder zurück zu unserem Sitzplatz, und haben den anderen Teilnehmer gespannt zugeschaut. Nach der langen Mittagspause durften wir nochmals starten, diesmal hatten wir zwar gleichviele Hindernisse, aber kein Slalom, keine großartige Kontaktzonen, eben das Spiel. Das lief auch sehr toll, wir waren in einer Bestzeit von 54 Sekunden. Zu guter letzt kamen wir zur Siegerehrung. Beim A-Lauf haben wir den 5 Platz belegt, beim Jumping also das Spiel, belegten wir den Platz 8. 

Anschließend sind wir nach Hause gefahren, Frauchen hatte heute ein besonderes dünnes Häutchen, da sie um ihren Schlaf gerissen worden ist. Statt um 22 Uhr im Bett zu liegen, kamen wir erst gegen 01:00 Uhr ins Bett. Die Fahrt nach Hause war staufrei, jedoch musste Frauchen das den Fahrer wechseln, da sie todmüde war. Zu Hause angekommen, legte Frauchen sich erst ein paar Minuten hin, bis sie wieder richtig wach war. 

Am Abend schauten wir einen Film, bei dem Frauchen schon richtig schnell eingeschlafen war. Gute Nacht 😉 

Geschützt: Böttingen

Geschützt: Böttingen

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Niedergeschlagenes Frauchen…

Niedergeschlagenes Frauchen…

Nach dem wir uns ja schon lange nicht mehr gemeldet haben, ist ja auch einiges passiert. Ich hatte im Juli Sommerpause mit Agility, Frauchen hat jemand neues kennengelernt vor 6 Wochen und sonst blieb es eigentlich alles beim alten. 

Wir haben einiges miteinander erlebt, wir haben einiges gemeinsam durchgestanden und ich war bis jetzt immer treu an Frauchens Seite. 
Nach dem das gestern Abend/Nacht noch über den schriftlichen Verkehr eskalierte, Frauchen dann heute Nacht wieder mit mir die 3,6 Kilometer in weniger als einer Stunde über die Bühne brachte, war sie am Morgen ganz schön erschöpft. Heute sollten wir um 10 Uhr bei Frau Wilhelm in Osterburken , beim Tierarzt Dr. Weniger sein. Frauchen war zwar gegen 09:00 Uhr wach, allerdings vergas sie es kurze Zeit, drehte sich im Bett herum und wollte nochmals einschlafen. Zu ihrem Glück ist ihr aber noch eingefallen, dass sie etwas zu erledigen hatte, sprang mit einem Satz aus dem Bett, schnappte sich das Telefon und rief zunächst bei der Tierklinik Weniger in Osterburken an um sich zu entschuldigen, dass es bei uns später wird. Dann riss sie sich alle Kleidungsstücke vom Leib, sprang unter die Dusche, beeilte sich und letztendlich kamen wir doch erst um 10 Uhr los. Wir sind eine halbe Stunde zu spät gewesen, war aber zum glück alles halb so schlimm. Es war wenig los und wir kamen auch recht schnell dran. Dann wurde ich kurz Nachgeimpft. Direkt danach gab es ein paar Leckerlies und Streicheleinheiten, dann sind wir nach Hause gefahren. Am Abend haben wir gemeinsam einen Film angeschaut, den Frauchen so halbwegs gar nicht mitbekommen hatte. Dann schlief sie ein, ich kuschelte mich zu ihr und hoffte das sich alles wieder beruhigt hatte. 

Durchwachsener Tag!

Durchwachsener Tag!

Heute lief wohl alles schief, was schief laufen kann. Die Nacht war ganz okay, wir sind unsere 3,6 Kilometer Runde in gut einer Stunde abgelaufen, dann nochmals ins Bett. Gegen 8:30 Uhr fing dann das ganze Theater an. Ich musste Frauchen immer wieder trösten, sie war total durch den Wind und außer sich… Hoffentlich legt es sich mit den beiden wieder… alle drei. 

Gegen Mittag war sie dann so außer sich, dass sie versuchte durch übertönender Musik abzuschalten, auch das war nicht möglich. Nach dem am Nachmittag ihre Mutter zurück gekommen ist, machte sie sich kurz auf den erneuten Weg ins Bad und gab sich zunächst eine heiße Dusche. Anschließend sind wir mit dem Auto etwas herum gefahren. Gegen 19 Uhr kam er dann, um mit meinem Frauchen zu reden… Wir sind nach Böttingen gefahren, dort konnte ich mich wieder richtig austoben. Man hatte ich einen Spaß. Frauchen schmiss mir immer Mal wieder ein Apfel, den sie geborgen hatte. Ich rannte mit eifer hinterher, brachte ihn meinem Frauchen und dessen Begleitung und wieder wurde er weggeschmissen. Das wurde ein paar Mal wiederholt, bis wir kurz vor der Aussichtsplatte waren. Dort ließen wir uns nieder und ich hörte kaum etwas sagen… Ihr seit doof, dachte ich mir, ihr solltet endlich reden. Naja, ich konnte nicht still sitzen, so bin ich immer wieder von der Sitzbank herunter gesprungen und habe mich im Gras verweilt. Habe hier und da geschnüffelt, man war das echt reizend. Kurz darauf ging es weiter. Denn am Himmel machte sich ein tolles Farbspiel auf, Frauchen und die Begleitung wollten sich das genauer anschauen und mussten von der Aussichtsplatte weichen. Wir haben tolle Bilder gemacht, das Farbspiel war rot, lila, blau und gelb. Einfach herrlich. Das ganze Spektakel konnte sich ihre Mutter auch von zu Hause aus anschauen. Nach dem das Farbspiel vorbei war, sind wir langsam zum Auto gelaufen. Es machte sich ein leichter kühler Wind bemerkbar auch ein paar Blitze kamen vom Himmel. Es donnerte leicht, die Blitze kamen uns näher und kurz vor dem Auto sind ein paar kleine Regentropfen vom Himmel gefallen. Frauchen meint, ob wir das noch schaffen, wir hatten noch rund 5 Minuten zum Auto. Die Schritte wurden immer schneller und schneller, als wir angekommen sind, zog Frauchen hastig den Schlüssel aus der Hosentasche und schloss das Auto auf. Als wir dann alle drei im Auto gesessen sind, hatte es richtig angefangen zu regnen. Wir sind langsam nach Hause gefahren, es hatte nicht aufgehört und war richtig extrem viel, was die Wolken am Himmel abgelassen haben. Daheim angekommen, stellte Frauchen das Auto ab, schickte uns beide aus dem Auto zur Haustüre, sie kam nach. Drinnen angekommen machten wir uns es noch auf dem Sofa gemütlich, bis der Regen aufgehört hatte. Gegen 22:30 Uhr wurden wir dann wieder verlassen. Ich hoffte sehr, dass mein Frauchen und der Zweibeiner nun alles geklärt hatten, ich ihn bald wieder sehe und Frauchen wieder glücklich ist. Aber leider war alles anders… Denn am Abend ging es über Schriftverkehr nun doch weiter mit dem Wortgefecht. Ich frag mich, warum konnten sie das nicht im persönlichen Gespräch klären… 

Naja, mal schauen, wie es morgen weiter geht….